24/7

Dieses verdammte Leben ist so anstrengend. Und die Zeit rast. Ich kämpfe mich von Tag zu Tag. Schleppe mich morgens aus dem Bett, überstehe irgendwie den Arbeitstag, danach bleibt nur noch Zeit, die Kinder „abzufertigen“. Essen, ab ins Bett. Aufräumen, vielleicht Wäsche machen. Meistens nicht. Auf die Couch, lustlos in die Röhre gucken. Keine Kraft für nichts. Apathie – und ab ins Bett. Abtauchen in schlimme Träume.

Vor etwa drei Wochen habe ich sämtliche Tabletten abgesetzt. Nichts mehr zum Aufputschen morgens, nichts mehr zum Runterfahren abends. Ich fühlte mich mal wieder so – so nichtig. Ein Nichts.

Eigentlich von Anbeginn der Therapie beschwer ich mich über meinen Therapeuten. Zu wenig Termine, die dann noch zu spät beginnen und überpünktlich beenden. Keine Hilfestellungen, keine Alternativen. Kein Nichts.

Ich hatte genug Zeit, die Initiative zu ergreifen. Jetzt hat er es getan. Die Therapie wird beendet – wegen fehlender Aussicht auf Erfolg.

Ich gebe mir die Schuld. Ich bin selbst zu blöd für ne Therapie. Ich bin es nicht wert, dass jemand in mich investiert. Sei es der Therapeut oder die Krankenkasse. Also was soll der ganze Mist?

Ohne Therapie ging’s mir scheiße.
Mit Therapie geht’s mir scheiße.

Es ist egal was mit mir ist. Ob mit oder ohne Therapie. Wem will ich mit dem Haufen Tabletten was beweisen? Mir selbst? Ich bin einfach scheiße, mit den Tabletten aber kann ich es als „Krankheit“ darstellen, für die schließlich niemand was kann.

Die Heuchelei sollte aufhören. Also: Weg mit den Pillen. Und her mit den Träumen. Mord und Totschlag, Verfolgung, Angst, Demütigung, Nöte.

Aufwachen – und fertig sein. Fix und fertig. Aber es gibt diesen Tag, den es zu überstehen gilt. Dieses Leben ist so anstrengend.

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Warum ist es so schwierig?

Warum ist es so verdammt schwierig, alte Muster zu durchbrechen? Erst recht, wenn sie doch ?ohnehin scheiße sind?

Mein Leben lang verkrieche ich mich, sobald es schwierig wird. Sobald es mir schlecht geht. Je schlechter, desto tiefer das gebuddelte Loch. Dass es im Alltag, im realen Leben schwer ist, anders zu reagieren, verstehe ich ja. Aber warum, warum mache ich das auch hier?

Es hätte so vieles gegeben. Das ich sagen wollte. Loswerden, mir von der Seele schreiben wollte. Erneute Ausraster, die endgültige Trennung vom Therapeuten. Unabgesprochene Tabletten-Abstinenz. Alpträume. Überforderung. Selbsthass. Selbsthass. Selbsthass.

Ich habe doch dieses Blog angefangen, um mich eben nicht mehr zu verkriechen. Um etwas zu ändern. Und wenn es „nur“ im Internet ist. Und doch mach ich alles so wie immer. Reagiere nicht auf eure Kommentare. Beantworte keine Emails. Besuche den Blog jetzt wieder zwei Wochen lang nicht.

Ich dachte, hier könnte ich dranbleiben.

Poch, poch, poch

Diese Kopfschmerzen machen mich völlig fertig. Seit gestern hämmern sie in meinem Schädel. Hinterm rechten Auge, über die Stirn bis in den Hinterkopf. So viel wollte ich gestern machen, unternehmen. Für mich. Gute, schöne Dinge, auf die ich mich gefreut habe. Und es ging nichts. Über den Tag verteilt hab ich 6 Aspirin genommen – geholfen hat es nicht. Gestern Abend um 23.30 Uhr war es so heftig, dass ich mich übergeben musste. Wenn das Migräne ist, dann möchte ich, dass sie nie, nie wieder kommt. Heute morgen bin ich mit dem selben Schmerz aufgewacht, der sich über den Tag gebessert hat. Aber kaum bin ich von der Arbeit zu Hause, treibt er mich fast in den Wahnsinn.

Ich hoffe, dieser Schmerz lässt mich morgen endlich wieder in Ruhe. Jetzt versuche ich, das Wort Psychosomatik aus meinem Hirn zu verbannen. Seelenqualen sind schon genug.

Grübel, grübel und studier’…

Der letzte Therapie-Termin bracht erneut die Erkenntnis: Ich bin hier falsch. Oder andersrum: Der Herr Therapeut ist falsch. Er ist nicht qualifiziert genug. Ja, er kann Therapie-Tagebücher empfehlen. Er kann Ernährungsumstellung und mehr Sport predigen. Er kann zuhören und nickend zustimmen. Und besonders gut kann er Psychopharmaka verschreiben.

Mich richtig behandeln kann er aber nicht. „Mir fällt da nichts ein, was ich Ihnen sagen oder raten könnte.“ Na danke. So weit bin ich selbst.

Wieder kein Arm, der mir ausgestreckt wurde. Ich erzähle von meinem Chaos, meiner Not und Hilflosigkeit. Ich sage, wie sehr ich Hilfestellung brauche. Anleitung, um Situationen zu meistern. Meine Wut zu regulieren, Frustrationen auszuhalten. Den Schmerz umzuwandeln – und das nicht nur in Selbsthass und Selbstzerstörung. Und da kommt: Nichts. Nichts. Nichts. Höchstens mal der Hinweis, dass wir uns in der nächsten Sitzung damit beschäftigen. „Das schreibe ich extra in Ihre Akte.“ Ich warte vergebens. Seit 20 Sitzungen.

Ich habe neulich von einem Freund eine Empfehlung für einen Therpeuten bekommen. Der soll sehr, sehr gut sein. Vor allem sehr engagiert. Immer vorbereitet auf den Patienten/Klienten. Und sage und schreibe 55 Euro für 90 Minuten verlangen. Was zwar für mein Portemonnaie sehr viel, für diesen Job aber sehr wenig ist. Die Krankenkasse bezahlt ihn nicht. Es ist quasi sein Nebenverdienst im Ruhestand. Ich weiß nicht, ob ich ihn anrufen soll. Es müssten schon viele Faktoren stimmen, damit es terminlich klappen könnte. Und es bedeutet, mich von Altem zu lösen. Übrigens auch, mich von den Tabletten und dem leichten Zugang zu ihnen zu verabschieden. Aber er könnte etwas ändern. Denn ganz egal, wie es läuft – es wird immer besser sein als der status quo. Aber wenn es nicht klappt? Wieder ein Jahr lang warten? Auf einen neuen, von der KK bezahlten Therapeuten, der mir am Ende auch nicht hilft?

Noch traue ich mich nicht. Die von der KK genehmigten 25 Stunden sind bald vorbei. Ich bin gespannt, ob der Herr Therapeut von sich aus überhaupt verlängern will. Ist ja leicht verdientes Geld. Geändert hat sich nichts seit Therapie-Beginn. Ganz im Gegenteil.

Selbsthass und positive Ressourcen

Boom – schon ist der 6. Januar und das Jahr fast eine Woche alt. Und schon jetzt fliegt es mir nur so um die Ohren. So viel Arbeit, so viel zu erledigen. Morgen habe ich meinen ersten Termin beim Onkel Psycho in diesem Jahr. Drei Wochen ist der letzte her. Drei Wochen, in denen ich dermaßen viele Tiefs erlebt habe. In denen ich über einige Grenzen gegangen bin. In denen ich mich (physisch) und andere (psychisch) ziemlich viel verletzt habe.

Es waren Wochen, in denen ich ziemlich oft an Selbstmord gedacht habe. Mal mit dem Hintergrund, eigentlich leben zu wollen, aber keine Lösung zu finden. Mal mit dem Hintergrund, nicht mehr leben zu wollen und die Lösung dafür gefunden zu haben.

Wochen, in denen ich Medis viel zu hoch dosiert habe und in denen ich mir einiges an Wissen darüber angelesen habe, wie sie in welcher Dosierung wirken können. Ich habe meinen Bestand verschiedener Substanzen zusammengetragen, eine kleine Inventur, um einen Überblick zu erhalten.

Eine positive Sache kann ich jedoch vermelden – und die ist mir fast ein wenig peinlich. Seit Jahren bin ich auf der Suche nach einer sinnvollen Betätigung. Etwas, das mich ablenkt. Das mich davon abhält, stundenlang surfend auf der Couch vor der Glotze zu hocken und mein Leben zu hassen. Und das ist: Handarbeit. Was das angeht, bin ich nicht sonderlich talentiert. Ich sprühe auch nicht vor Ideen. Ehrlich gesagt, gefallen mir die Endprodukte nichtmal. Aber das Werkeln tut mir gut. Ich schaffe es, mich darauf zu konzentrieren. Allein das ist es wert. Ich habe diese My-Boshi-Mützen gehäkelt – damit kann ich aber keinen vor die Tür schicken. Ich habe Schals gestrickt – die sind einfach potthässlich. Jetzt habe ich Granny Squares entdeckt. Bei meiner Oma fand ich sie schon schlimm. Aber sie beruhigen mich. Die einfachen schaffe ich. Sie sind in etwa einer halben bis einer Stunde geschafft. Und vielleicht mache ich dochmal was daraus.

Also: Positive Ressourcen. Ich häkel. Einfach so. granny

Kraft für 2014

Seit zwei Tagen grübel ich nun darüber, ob es sinnvoll ist, Ziele für 2014 zu stecken. Ob ich dann womöglich die Messlatte zu hoch hänge, oder – im umgekehrten Fall – ich der Anstrengung nur aus dem Weg gehe.

Ich bleibe bei den Überlegungen immer wieder an einem Wort hängen: KRAFT. Und so kommt es doch zu einem kleinen Text zum Start des neuen Jahres:

Ich wünsche mir Kraft, um für mich selbst zu kämpfen, mich wichtig zu nehmen. Kraft, mich zu öffnen, ohne Angst davor zu haben, wie andere reagieren könnten. Kraft, meine Grenzen klarer zu definieren und für meine Bedürfnisse einzustehen. Kraft, um mich nach einem langen Arbeitstag aufs Fahrrad zu schwingen, auch wenn das Zuhause aussieht wie nach einem Bombeneinschlag und ich einfach nur schlafen möchte. Ich wünsche mir die Kraft, anderen Menschen entgegen zu kommen, vielleicht sogar neue kennenzulernen. Kraft, um den Anforderungen meiner Kinder gerecht werden zu können. Ich wünsche mir Kraft, um nicht mehr schwach zu sein.

Ohne Kraft schaffe ich nichts. Ohne Kraft bleibe ich wie und wo ich bin: Am Boden.

 

Rückblick

Im Jahr 2013 habe ich . . .

  • mich meistens allein gefühlt
  • acht Wochen in der Klinik verbracht
  • acht Wochen meinen Kinder die Mutter geraubt
  • nach langer Zeit auf der Warteliste eine ambulante Therapie begonnen – schon wieder
  • erste graue Haare entdeckt (Himmel, dabei bin ich doch nicht mal erwachsen! Gut, mein Ausweis ist da seit einigen Jahren anderer Meinung)
  • 11 Monate und 25 Tage keinen Sex gehabt – und war sehr froh darüber
  • nach 11 Monaten und 25 Tagen den ersten Sex seit zweieinhalb Jahren gehabt – und war zumindest in dem Moment sehr froh darüber
  • mich sehr oft selbst verletzt – und neue Varianten für mich entdeckt
  • viel Glas im Streit zerdeppert
  • zu oft zu viel Alkohol getrunken
  • zum ersten Mal Angst vor mir selbst gehabt
  • sehr oft an Selbstmord gedacht
  • in der Klinik Gleichgesinnte kennengelernt
  • diese Gleichgesinnte aufgegeben, weil das Kontakthalten noch immer zu anstrengend ist
  • angefangen zu häkeln. Ich kann es zwar nicht gut, aber es füllt die Zeit einigermaßen sinnvoll
  • DIESEN BLOG ERÖFFNET

Mal schauen, was die letzten 48 Stunden des Jahres noch so bereit halten. Ich bin mir nicht sicher, ob ich eine Wunschliste für 2014 erstellen sollte. Ob es zu viel Druck ist oder es motiviert, weil es Ziele sind, die es zu erreichen lohnt. 

Hirnfutter

Heute will ich euch nur kurz an etwas teilhaben lassen, was ich kürzlich entdeckt habe.

http://www.psychologie-studium.info/index.php?site=352

Auf der Seite gibt es das Audio-Book „Klinische Psychologie und Psychotherapie für Bachelor“ kostenlos zum Download. Nein, ich studiere nicht – jedenfalls nicht an einer Uni. Ich studiere aber gerne Dinge, die mich interessieren. Und noch mehr Dinge, die mich betreffen. Deshalb fand ich den Download echt spannend und habe das Buch nun seit Tagen auf den Ohren.

Vielleicht habt ihr ja auch Interesse daran.

Wunden lecken

Dieser Abend meines letzten Beitrags hat mich umgehauen. Er hat soviel zerstört. So viele alte Wunden, die wieder aufgerissen sind. Eine Woche habe ich mich verkrochen. Das Smartphone die meiste Zeit auf Flug-Modus, Internet nur auf der Arbeit, keine Emails beantwortet, keine Blogs gelesen.

Heute, eine Woche später, geht es mir besser. Nicht, weil irgendetwas besser geworden ist. Die Zeit heilt alle Wunden. Ha! Von wegen. Dieses Leben muss einfach weitergehen, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute. Und irgendwann ist es gar nicht mehr so schlimm. Es tut weniger weh. Neue Dinge passieren. Neue Anforderungen – als Mutter, als, Kollegin – und leider auch als Frau.

Was positiv ist? Der letzte Ausraster war so heftig, dass nun auch mein Mann gerafft hat, dass ich den Sommer nicht nur in Kur war. (GOTTVERDAMMT WIE ICH IHN DAFÜR HASSE!) Nein, ich habe nicht wochenlang Urlaub gemacht. Ich geh auch nicht in Therapie, um über die neuesten Entwicklungsschritte meiner Kinder zu berichten. Nein, ich raste nicht aus, weil ich schlecht erzogen wurde. Und ich verletze mich nicht, nur um ihn unter Druck zu setzen. Zumindest ansatzweise scheint er das begriffen zu haben. Ich habe ihm das Buch „Ich hasse dich – verlass mich nicht“ unter die Nase gerieben. Ein paar Seiten hat er sogar gelesen. Sein Fazit übrigens: Ich (also er) brauche da Hilfe. Wie solle er das allein schaffen.  Und ich denke nur: ?????

Das erinnert mich daran, wie in Jugendjahren mein damaliger Freund die Schnitte an meinem Körper entdeckt hat. Er sagte nur: Wie kannst du MIR das antun??  Ich war baff. Was sollte das? Hey, ich schnippel mich auf! Nicht dich! Sollte da nicht eher die Frage lauten: Wie kannst du DIR das antun? Nö. Ich bin nicht wichtig. War es nie. Damals hatte ich gar keine Ahnung, dass die Selbstverletztungen  Teil einer Störung sein könnten, dass es sogar einen Namen dafür gibt.

Nein, es geht mir nicht wirklich besser. Ich habe wieder den Abgrund gesehen. Ich weiß, dass ich direkt vor ihm stehe. Und nur der kleinste Widerstand bringt mich ins Schwanken. Ich war in Gedanken so oft im Tod. Habe ihn geplant. Kalkuliert. Mich auf ihn gefreut.

Es wird nicht alles gut. Nicht von allein. Nicht nur durch Zeit. Ich funktioniere. Und funktioniere. Und funktioniere. Und es geht mir schlecht. Ich habe keine Kraft mehr. Keine mehr zum kämpfen. Keine Kraft mehr, den Kindern ein bestmögliches Weihnachten zu bescheren. Zu lächeln, vom Christkind zu erzählen, von der heiligen Familie. Von der gnädigen Maria und ihrem liebenden Josef. Was ich gerade erlebe, ist die Hölle auf Erden.  Davon kann ich keinem erzählen.

HASS HASS HASS HASS HASS HASS HASS HASS HASS

Wieder mal ein Showdown. Tränen. Verzweiflung. Das Gefühl, nicht wahrgenommen zu werden. Das Gefühl, verlassen zu werden. Nichts Wert zu sein. Jedes Wort die Bestätigung: DU BIST SCHEISSE! DU BIST ES NICHT WERT! ICH MÖCHTE NICHS MIT DIR ZU TUN HABEN! WIR WOLLEN OHNE DICH SEIN.

Thema: Weihnachten. Ein SCheiß Thema. Ich hasse Weihnachten. Und gebe das jedem zu verstehen. Dabei ist da in mir diese kleine, zerbrechliche Person, die einfach nur WEihnachten feiern möchte wie im Bilderbuch. Die eine liebenswerte Familie hat, voller Harmonie. Die geliebt wird.

Die Realität: Streit. Es wird geplant, Feiern ohne mich zu veranstalten. SChließlich lege ich doch keinen Wert darauf.  Also kommt der Besuch, wenn ich eh nicht da bin. Trotzdem möchte ich gefragt werden!

Auseinandersetzung. Streit. Laut. Sehr laut. Der Kater verkriecht sich schon. Der Wohnzimmertisch fliegt um. Scherben. Nochmal nachtreten. Noch mehr SCherben. Ein Mann, der mir befiehlt, sofort das Zimmer zu verlassen. Er ist verletzt. Am Fuß. Ich bin verletzt. In der Seele. Dann der Zusammenbruch. Ein Häufchen Elend. Tränen. So viele Tränen. Die Hoffnung, alles wird gut. Aber es wird nichts gut. Die Angst im Blick des Mannes. Er sagt alles, nur damit ich aufhöre. Will alles tun, nur damit ich aufhöre, der zu sein, der ich bin.

Ohne Kontrolle.

Ich möchte die ganze Welt kleinschlagen. Zumindest dieses Wohnzimmer. Ich möchte hauen. Prügeln. Alles rauslassen.

Und doch kommt es nicht an.

Ich habe Angst.

Dass er mich verlässt.

Dass nichts mehr sein wird, wie es war. So schlimm das auch war.

Ich habe die Hoffnung.

Dass es irgendwann so viel ist, dass er erkennt, dass es mehr als eine Laune ist, was mich in dieser Situation umtreibt.

Vergebliche Hoffnung.

Nichts möchte ich gerade mehr, als mich zu schlagen. Mich zu schneiden. Darauf zu hoffen, Schmerz zu fühlen. Körperlichen, den ich kontrollieren kann. Mich runterholen auf diese Welt. Die so gottverdammt scheiße ist. Die mich nicht braucht. Auf der ich ein Pickel am Arsch der Menschheit bin. Ich möchte weg sein. Einfach weg. Verschwinden. Aufhören. Zu viel.

Doch da liegen diese zwei kleine Menschen. Oben, in ihrem Zimmer. Und träumen von Bauernhöfen. Vielleicht von Rittern und davon, dass das Christkind endlich kommt. Ich kann sie nicht alleine lassen. Ich hasse. Mich. Dafür. Für alles.